14.12.2018, 13:05 Uhr » Mitgliedschaft » Versicherte Personen

Umfang der Versicherung

Der Versicherungsschutz umfasst Arbeitsunfälle, die zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führen und Berufskrankheiten (Versicherungsfälle).

Arbeitsunfälle sind Unfälle, die ein Versicherter infolge seiner versicherten beruflichen Tätigkeit erleidet. Auch das Zurücklegen des unmittelbaren Weges nach und von dem Ort der Tätigkeit sowie das mit der versicherten Betriebstätigkeit zusammenhängende Verwahren, Befördern, Instandhalten und Erneuern des Arbeitsgerätes oder einer Schutzausrüstung sowie deren Erstbeschaffung, wenn diese auf Veranlassung des Arbeitgebers erfolgt, sind versicherte Tätigkeiten.

Der Versicherungsschutz bleibt bestehen, wenn der Versicherte vom unmittelbaren Weg (direkten Weg) abweicht, weil er sein Kind, mit dem er in einem gemeinsamen Haushalt lebt, wegen seiner oder seines Ehegatten beruflicher Tätigkeit in fremde Obhut gibt (das Wegbringen oder Abholen des Kindes muss jedoch mit dem Weg von oder zur Arbeitsstätte verbunden werden). Der Umweg zum Kindergarten ist nicht versichert, wenn ein Elternteil nicht arbeitet und das Kind versorgen könnte. Ebenso bleibt der Versicherungsschutz erhalten bei Umwegen, die durch die gemeinsame Benutzung eines Fahrzeuges mit anderen Berufstätigen für den Weg nach oder von der Arbeitsstätte bedingt sind.

Der Umstand, dass der Versicherte wegen der Entfernung seiner ständigen Familienwohnung von dem Ort der Tätigkeit an diesem oder in dessen Nähe eine Unterkunft hat, schließt die Versicherung auf dem Weg von und nach der Familienwohnung nicht aus.

Eine Berufskrankheit liegt vor, wenn eine versicherte Person durch ihre berufliche Tätigkeit gesundheitlich geschädigt wird, die Erkrankung in der Berufskrankheitenverordnung (BKV) erfasst ist und zusätzlich u. a. bei Hautkrankheiten und den obstruktiven Atemwegserkrankungen alle schädigenden Tätigkeiten unterlassen werden.

Folgen eines Versicherungsfalls sind auch Gesundheitsschäden oder der Tod von Versicherten infolge der Durchführung der Heilbehandlung, berufsfördernder Leistungen zur Rehabilitation oder einer Maßnahme nach § 3 der BKV, der Wiederherstellung oder Erneuerung eines Hilfsmittels oder der zur Aufklärung des Sachverhalts eines Versicherungsfalls angeordneten Untersuchung einschließlich der dazu notwendigen Wege.

Gegenstand der gesetzlichen Unfallversicherung ist der Ersatz des Schadens, der durch Körperverletzung, Tötung, Beschädigung oder Verlust eines Hilfsmittels entsteht.

Downloads


Formulare und Infos
Wichtige Downloads zu Mitgliedschaft und Beitrag

Service-Center


Beratungsservice
Bei allen Fragen zu
Mitgliedschaft und Beitrag